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Quatuor Attaque 


weltbaumeister1Bruno Taut hat die Bilderfolge in schwarz-weiß gezeichnet. Unterlegte Texte erläutern den Zeichnungen zugeordnete intensive Farben und Klänge einer “symphonischen Musik”, beides Künste, die das Gefühl besonders stark ansprechen, und die das Bühnenwerk zu einem synästhetischen Erlebnis machen sollten.
Obgleich Taut sich Hans Pfitzner als Komponisten wünschte und obgleich der Berliner Dirigent des Arbeiterchores “Der junge Chor”, Heinz Tießen, 1920 eine Musik schreiben wollte, ebenso wie Bruno Stürmer noch 1923, ist offensichtlich keine Komposition zustande gekommen.
Taut war sich im Klaren darüber, dass eine Verwirklichung auf der Bühne ohne besonderen Aufwand wohl kaum denkbar war, jedoch konnte er sich eine Filmprojektion vorstellen. 1922 entwarf er ein kristallines “Tageslichtkino” für die Magdeburger Mittellandaustellung, die den “Weltbaumeister” hätte zeigen sollen. Auch dies kam nicht zustande.

weltbaumeister3Im Jahr des 125. Geburtstages von Bruno Taut nun wurde dieses Stück von dem Ensemble “Quatuor Attaque” zur Ausstellung “Broken Glass” im Glaspalast in Heerlen uraufgeführt.
Professor Manfred Speidel kolorierte die aus dem Original-Buch übertragenen Bilder.
Der Komponist Robert Weirauch komponierte die Musik.

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moderne Musik für Klavier und Schlagzeug 

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